Megane Trophy - Schothorst sieht Costa bereits im Rückspiegel

Der Vorsprung des Führenden der Gesamtwertung Bas Schothorst (TDS Racing) auf Albert Costa (Oregon Team) wird immer geringer. Schothorst kommt mit einem Vorsprung von 32 Punkten vor Costa nach Ungarn, aber der Spanier hat seit den Rennen auf dem Nürburgring konstant Boden gut gemacht.

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Schothorst sieht Costa bereits im Rückspiegel
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2012 Moscow Mégane Trophy Oregon Thuner

Die Rivalität dieser beiden wird auf dem Hungaroring fortgeführt, einer Rennstrecke, die sich perfekt für die Megane Trophy eignet.

Nachdem Bas Schothorst mit vier Siegen in Serie in die Saison gestartet war, schien er auf einem guten Weg zu seinem ersten Titel in der Eurocup Megane Trophy. Seit den Rennen auf dem Nürburgring hat sich das Blatt jedoch zu Gunsten von Albert Costa gewendet.

Costa, der den Formel Renault Eurocup im Jahre 2009 gewinnen konnte und in der Formel Renault 3.5 im Jahre 2010 Fünfter und im Jahre 2011 Vierter wurde, brauchte genau zwei Rennwochenenden, um in der Eurocup Megane Trophy Fuß zu fassen. In Deutschland fuhr der 22 Jahre alte und in Barcelona geborene Spanier seinen ersten Sieg in diesem Wettbewerb ein. Seitdem konnte er sich vier Pole-Positionen in Serie sichern und auf der Rennstrecke in Moskau seinen zweiten Rennsieg einfahren.

Schothorst hat es in eigener Hand

Bas Schothorst hat jedoch mit seinen 5 Rennsiegen gegenüber den 2 Siegen von Albert Costa noch alle Trümpfe in der Hand. An den letzten beiden Rennwochenenden konnte der Spanier jedoch 20 Punkte auf den Führenden der Eurocup Megane Trophy gutmachen. Und da das nächste Rennen auf dem Hungaroring stattfindet, einer Rennstrecke, die ihm besonders liegt und auf der er in der vergangenen Saison in der Formel Renault 3.5 auf den zweiten Platz kam, wird Costa hoffen, den Ambitionen von Schothorst einen weiteren Dämpfer zu verpassen.

Die Teamkollegen der beiden werden ebenfalls mitmischen wollen. Insbesondere Niccolo Nalio (Oregon Team), der sich in der vergangenen Saison seinen ersten Sieg in der Eurocup Megane Trophy in Ungarn sichern konnte und damit der erste Italiener ist, der in dieser Rennserie einen Rennsieg feiern konnte. Nalio belegt aktuell den dritten Platz der Gesamtwertung, hat die Hoffnung auf den Titel trotz der Tatsache, dass er in dieser Saison noch kein Rennen gewinnen konnte, jedoch noch nicht aufgegeben. Er wird jedoch alle Hände voll zu tun haben, sich den Angriffen von Kevin Gilardoni und Fabien Thuner (beide Oregon Team) zu erwehren, die lediglich ein paar Punkte hinter ihm liegen.

Durch seinen ersten Sieg im Wettbewerb auf der Rennstrecke in Moskau über Wasser gehalten, macht sich Fabien Thuner zweifelsohne große Hoffnungen auf eine starke zweite Saisonhälfte. Unterdessen sind Kevin Gilardoni und Kelvin Snoeks (TDS Racing) in ihrer ersten Saison im Limousinenrennsport beide darauf erpicht, ihren ersten Rennsieg einzufahren, und haben dafür noch sechs Rennen Zeit.

Miginiac will Gentlement Drivers' Titel

Jean-Charles Miginiac (Team Lompech Sport) konnte sich nach seinen zwei Siegen auf dem Nürburgring und den zwei weiteren Siegen in Russland von seinen Verfolgern in der Gentlemen Drivers‘ Meisterschaft absetzen. Der Franzose wird seine Führung vor Oliver Freymuth (AKF Motorsport) und Jeroen Schothorst (TDS Racing) in Ungarn ausbauen und sich den Gentlemen Drivers’ Titel schnellstmöglich sichern wollen.

Marguerite Laffite (Oregon Team) wird unterdessen in einem Rennwagen in die Rennserie zurückkehren, der die Farben des Fahrsimulatorspezialisten Ellip6 tragen wird. Margot, die mit Dimanche F1 eine Talkshow auf Eurosport moderiert, die sich der Analyse nach den Formel-1-Rennen widmet, ging im Jahre 2009 in der Eurocup Megane Trophy an den Start und wird direkt dort weitermachen wollen, wo sie aufgehört hat.

Letztendlich gibt der italienische Fahrer des einsitzigen Rennwagens Omar Mambretti (Oregon Team) sein Debüt in der Rennserie, gemeinsam mit Tim Coronel (TDS Racing), der seinen Zwillingsbruder Tom im Fahrzeug mit der Nummer sieben ersetzt.

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TV-Tipp:

Verfolgen Sie 2012 alle Entscheidungen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft bei Eurosport und Eurosport 2. Verpassen Sie kein Rennen, wenn Chevrolet, SEAT und BMW um den Sieg kämpfen. Weiter geht’s am 22./23. September in den USA.

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